POINTR Beispiel Offshore

25.11.2020

Remote Service und Remote Guidance grenzenlos: Zum Beispiel Offshore

Remote Service Tools wie POINTR helfen durch datensichere, industrielle Videotelefonie und Augmented Reality Service-Anbietern für Offshore-Bauwerke ganz einfach Zeit und Kosten zu sparen. Nicht nur in Corona Zeiten sondern als eine neuen Weg, mit den besten digitalen Werkzeugen zu arbeiten, die mit traditionellen Industrien kompatibel sind.

Was Sie unbedingt über Remote Service wissen sollten:

Immer wenn es technisch kompliziert wird, immer wenn die geforderte Aufgabe echte technische Expertise und tiefe Einblicke erfordert, ist es vorteilhaft, wenn sich diese Expertise in Person eines geschulten Technikers vor Ort befindet. Dieser Grundsatz gilt für den internationalen Anlagenbau, für maritime Einsatzfelder und natürlich auch auf Offshore-Bauwerken wie Bohrinseln, Förderplatt-formen und Windkraftanlagen. War es auch bisher schon extrem aufwändig, hier Experten vor Ort zu bekommen, macht es die Corona-Pandemie oftmals nahezu unmöglich, diesen Grundsatz zu verwirklichen. Und dann kann es kompliziert werden. Und teuer. Dies ist die Gelegenheit, Praktiken einzuführen, die es uns ermöglichen, durch die Beschränkungen der Pandemie zu gehen und mit einem besseren Prozess herauszukommen, der den Unternehmen für die kommenden Jahrzehnte dienen wird: Remote Services, die auf dem einfachen Austausch von Expertenwissen durch Augmented Reality basieren.

Weil wir nicht vor Ort sein konnten, habe ich statt zwei Minuten zwei Tage benötigt, um herauszufinden, ob die Tiefe einer Bohrung auf dem Helikopter-Deck sieben Millimeter oder neun Millimeter betrug.“
(Jaakko Uotila, Head Of R&D bei
Frictape Net Ltd.)

Technik nimmt keine Rücksicht auf Quarantäne-Regeln oder nationale Shut-Downs. Sie muss funktionieren. Manchmal tut sie das nicht! Manchmal ist einfach nur Wartung fällig. Und manchmal macht die Frage, ob eine 7mm-Bohrtiefe die zusätzliche Oberbeschichtung eines Heli-Decks einschließt oder nicht einschließt, einen Zeitunterschied von zwei Tagen aus. In allen Fällen sind Remote Service Tools eine sinnvolle, günstige und funktionierende Alternative für die industrielle Fernwartung. Abenteuer, wie der von Jaakko Uotila geschilderte Extremfall, gehören damit der Vergangenheit an. 

Tools wie POINTR ermöglichen sichere und zuverlässige Remote Collaboration über Ländergrenzen, Kontinente und alle internationalen Schutzrichtlinien hinweg. POINTR ist weltweit zugelassen für sicherheitskritische Infrastrukturen. Die Software-Lösung spielt ihre Vorteile ganz besonders dort aus, wo die Situation speziell wird. Zum Beispiel Off-Shore. 

Remote Collaboration reduziert zuverlässig den Zeitaufwand für Service-Tasks und erhöht die Produktivität

Während an Land der Anteil für Service und Wartung von Windparks nach Expertenschätzung im niedrigen einstelligen Bereich liegt, schlagen diese Maßnahmen Offshore mit bis zu einem Viertel der Kosten der Anlage zu buche. Und das schon zu normalen Zeiten. Gerade bei schwerer See fallen für die Serviceteams mehrstündige Anfahrten und schwierige Übergänge vom Schiff an. Helikopter-Transfers gehen zwar schneller, sind aber teurer und können bereits wetterbedingt ausfallen. Ähnliche Zahlen gelten auch für den noch aufwändigeren Plattform-Betrieb auf offener See. Jetzt erhöht die Corona-Pandemie die Kosten zusätzlich!

Uotila, dessen Firma auf Helideck Safety Net Services spezialisiert ist schätzt, dass sich der Zeitaufwand für den durchschnittlichen remote betreuten Task auf Offshorebauwerken mit den bisher zur Verfügung stehenden Mitteln um erstaunliche 30 bis 50 Prozent erhöht hat.

Diese Zahl ist erschreckend genug. Der Mehraufwand bedeutet aber auch, dass diese verlorene Zeit den Teams vor Ort für alle anderen anfallenden Tasks fehlt. Zeitaufwand und somit Kosten potenzieren sich, wenn Remote Collaboration nur über Internettelefonie oder Messenger wie WhatsApp durchgeführt werden kann. 

Uotila: „Was uns in unserer Arbeit neben Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden ganz besonders behindert ist, dass dort, wo wir tätig werden, auf dem Helideck, kein Funknetz vorhanden ist. Techniker müssen zur Kommunikation in einen Bereich der Plattform kommen, in dem eine WLAN-Abdeckung vorhanden ist.“ Das bedeutet oft lange Wege, es bedeutet, Schutz- und Arbeitskleidung an- und abzulegen. Es bedeutet in Summe, dass der Experte in der Leitzentrale 20 Minuten oder länger im Ungewissen auf eine einzige Antwort warten kann. Zwei Dinge stehen deshalb ganz oben, auf der Wunschliste von Uotilas Cheftechniker: 

„Wir benötigen eine Fernwartungslösung, die über Satellitenverbindung funktioniert und die Möglichkeit bietet, die Teams vor Ort mit Helmkameras auszustatten. Damit ich sehe, was sie sehen. Die POINTR Features sind somit ideal für uns.“
(Saku Korosuo, Rope Access Supervisor bei Frictape Net Ltd.)

Erstaunliche POINTR Features für Profis:

POINTR ermöglicht professionelle Remote Guidance auch von größeren Teams ohne Zeitverzögerung. Ohne Missverständnisse. Die Remote Collaboration Lösung funktioniert in jedem Netzwerk von 3G bis Satellit – somit auch auf Helidecks – und garantiert beste Bildqualität bereits bei niedriger Bandbreite. Der Experte kann sein Team so virtuell begleiten und in Echtzeit sogar über Group-Call anweisen. Dabei ist POINTR eine einfach zu implementierende SaaS-Lösung mit Null-Konfiguration. POINTR unterstützt bei Bedarf alle standardmäßigen externen Kameras, ob externe Webcam an einem Laptop, eine High-End-Helmkamera, Endoskop oder moderne Smart-Gläser. Augmented Reality und Dokumenten-Screen-Sharing erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Teams und der Projektleitung zusätzlich.

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