remote service in factory

20.10.2020

REMOTE SERVICE schützt weltweit vor Produktionsausfällen

Remote Service-Lösungen und Remote Collaboration Tools wie POINTR von Delta Cygni Labs sichern weltweit die Kontinuität des Produktionsprozesses. Die innovativen Möglichkeiten der digitalen Fernwartung eröffnen dem deutschen Maschinenbau damit große Chance auch auf den umkämpften Märkten der aufsteigenden Schwellenländer – und überall dort, wo der Ausbildungsstand der Arbeiter im Falle eines Falles die Unterstützung durch Facharbeiter- und Spezialisten-Expertise benötigt. 

Dass deutsche Maschinenbauer traditionell global agieren, beweist beispielsweise die über hundertjährige Geschichte der deutschen Auslandshandelskammern in São Paulo und Rio de Janeiro. Deutsche Maschinen kommen überall auf der Welt zum Einsatz. Und so auch in Latein-Amerika. Ein Rückgrat der heimischen Wirtschaft ist wortwörtlich in der Welt zu Hause. 

Maschinen und Anlagen, die überall auf der Welt zur Produktion eingesetzt werden, benötigen aber auch globalen Service. Diesen Service und somit eine kontinuierliche Produktion überall auf der Welt jederzeit garantieren zu können, stellt insbesondere viele mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Dabei wird dieses Angebot in einem intensiver werdenden Wettbewerb mehr und mehr zu einem unverzichtbaren Selling Point. Remote Service hilft dabei, diese Herausforderung zu bestehen und weltweit umgehend Hilfe bei Produktionsausfällen garantieren zu können. 

Dabei ist es egal, wo diese Maschine steht. Im nahen Luxemburg oder in einem 9.500 km entfernten Land wie Brasilien, das so groß ist, dass es allein 47 Prozent der Fläche des südamerikanischen Kontinents einnimmt: Mit Remote Service Software Lösungen können Maschinenbauunternehmen ihren Kunden jederzeit und überall beistehen. Dabei ist die Nutzung des Tools für den Kunden völlig kostenlos. POINTR von Delta Cygni Labs kann unkompliziert auf Desktop-Rechnern oder mobilen Devices wie Tablets oder Smartphones installiert werden. Im Notfall auch erst dann, wenn der Ausfall bereits eingetreten ist.

Viele Ausfälle können die Mitarbeiter vor Ort selbst beheben. Aber was tun, wenn spezielles Know-how gefragt ist? Was tun, wenn der Mitarbeiter in Brasilien vor der Maschine steht und jede Minute Stillstand bares Geld verschlingt? Wenn er erkennt, dass er das Problem nicht allein lösen kann, wird er telefonisch oder per E-Mail den Remote Service des Maschinenherstellers zurate ziehen. Aber gerade bei komplizierteren Problemen, die vor Ort eben gerade nicht gelöst werden können ist es wichtig, dass der Servicetechniker in Oberbayern detaillierten Einblick darin bekommt – und am besten sieht – wo das Problem dieser Anlage, irgendwo in einer Halle am Ende einer rot-schlammigen Piste südlich von Manaus, liegt. Sprachbarrieren und Feedback-Schleifen verzögern und erschweren den Prozess zusätzlich. 

Remote Service ermöglicht weltumspannende Zusammenarbeit in Echtzeit

Remote Collaboration ermöglicht dagegen die Zusammenarbeit des Experten in Deutschland in Echtzeit mit dem Techniker vor Ort und ist damit eine perfekte Lösung für erfolgreichen Remote Service. Alles was der Service in Deutschland tun muss, ist den Techniker vor Ort zu bitten, die kostenfreie Version der POINTR App zu installieren. Die Fernwartungs-App steht für Android- und iOS-Devices zur Verfügung.

Remote Service ermöglicht die Zusammenarbeit des Experten in Deutschland in Echtzeit mit dem Techniker

Über die POINTR App und eine gesicherte Verbindung kann der Experte aus Deutschland direkt in Kontakt mit dem Techniker in Brasilien treten. POINTR kann dabei mit jeder Netzwerkverbindung verwendet werden, von 4G bis Satellit. Für Verbindungen auf See stehen zusätzliche Lösungen bereit.

Verwendet der Techniker vor Ort die App, sieht der Experte was der Techniker sieht. Dabei garantiert die innovative Software der POINTR-App, dass das Bild an beiden Enden des Anrufs immer synchron ist, um sicherzugehen, dass alle Beteiligten an derselben Ansicht arbeiten. Der Service-Techniker kann auf diese Weise wesentlich zielgerichteter und somit schneller bei der Fehlersuche behilflich sein. Dabei stehen ihm zahlreiche Features zur Verfügung, die die Sprachbarriere Portugiesisch-Englisch-Deutsch zusätzlich aufweichen. 

Mithilfe der interaktiven Elemente in der POINTR App kann der Service-Mitarbeiter genaue Hinweise geben, welchen Teil der Maschine der Techniker des Kunden näher inspizieren muss. Er sieht dabei auf dem Screen, was der Techniker sieht. Jetzt kann er genau erkennen, welcher Fehler für den Ausfall verantwortlich ist. Er sieht jetzt wortwörtlich wo das Problem liegt. Nun kann er als virtueller Assistent den Techniker anleiten. Er kann beispielsweise auf dem Bildschirm einen Pfeil an der Stelle einzeichnen, an der in Brasilien das lose Kabel wieder eingesteckt werden muss. Er kann zusätzlich seine Anweisungen schriftlich über die App geben und so den Techniker Schritt für Schritt durch den nötigen Prozess führen. Augmented Reality Features bieten außerdem die Möglichkeit, zusätzliche computergestützte Inhalte einzublenden. Via Group-Calls können sogar mehrere Beteiligte in den Remote Service Prozess eingebunden werden, um gemeinschaftlich eine Lösung zu erarbeiten.

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